Alter(n)sgerechte Lebenswelten

Die Gestaltung alter(n)sgerechter Lebenswelten liegt uns am Herzen. Deshalb setzen wir uns tagtäglich die Brille eines gealterten Menschen auf, der im Jahr 2050 lebt, und fragen uns, wie er lachen, lieben und leben möchte. Im Maschinenraum identifizieren wir dann geeignete technische Plattformen, um diese Vision zur Realität zu erwecken. Meistens gibt es diese schon irgendwo auf der Welt. Unser Job ist es, sie zu entdecken und miteinander zu verbinden. So entsteht eine neue Lösung. Und ganz nebenbei hoffentlich auch eine neue bessere Welt – für jeden von uns.

Was macht ADFIDEM, um Active Assisted Living (AAL) und Smart Home für die breite Nutzung zum Erfolg zu verhelfen?

Wir sprechen, diskutieren und arbeiten mit Kollegen, den Fachexperten. Sie fordern

  • Interoperabilität als wichtigste Voraussetzung für den Erfolg von ganzheitlichen AAL-Lösungen und
  • Konformität der Schnittstellen eines Systems mit den entsprechenden Schnittstellenspezifikationen, da sie die Vorbedingung dafür ist, dass sich […] Systeme über diese Schnittstelle miteinander verbinden lassen und dann in der Lage sind, miteinander zu kommunizieren.

Da die Integration von proprietären Systemen über allgemeingültige Kommunikationsebenen erfolgen soll, fühlen wir uns in der Weiterentwicklung unserer interdisziplinären und interoperablen Service-Plattform mehr als bestätigt.

Wir setzen uns – persönlich – dafür ein, dass der akute Handlungsbedarf bei Politik und Verbänden erkannt und berücksichtigt wird.

  • „Integrationsprofile und Interoperabilität hängen zusammen und müssen zusammen betrachtet werden;
  • Vernetzungsfähigkeit der Komponenten im Sinne der Anforderungen von Use Cases und die praktische und wirtschaftliche Umsetzung müssen gewährleitet sein;
  • Themenübergreifende Schnittstellen zu verwandten Domänen (z. B. Smart Home und Smart Grid) und funktionale Anforderungen in Zusammenarbeit mit relevanten Gremien, Konsortien und Foren sollen identifiziert werden, um beispielsweise die Interoperabilität sicherzustellen und Initial-Förderungen zu erreichen;
  • Proprietäre Lösungen sollen über Industrie-Standards so mit eingebunden werden, dass über diese Art von Vorstufe die Merkmale in die Normung mit einfließen;
  • Deutschland ist in der Gebäudetechnik, wie auch in der Telemedizin, gut aufgestellt. Jedoch gibt es so gut wie keine Verknüpfung dieser beiden Domänen, weshalb dieser Punkt zu fördern ist. Der ganzheitliche Mehrwert der einzelnen Domänen ist für Investoren und Nutzer zu wenig bekannt;
  • Förderung der domänenübergreifenden Kommunikation bei Investitionen und Betrieb;
  • Bekanntheitsgrad und Marketing zur Darstellung der Nachhaltigkeit und des Mehrwerts muss gefördert werden;
  • Es fehlt ein Katalog von verknüpfbaren Komponenten, worin abrufbar ist, welche Möglichkeiten es bezüglich Use Case-bezogenem Einsatz bzw. der Umsetzung gibt;
  • Zertifizierungs- und Prüfsiegelvergabe muss für die Akzeptanz und die Förderungsprüfung initiiert werden;
  • Ein beispielhafter Betrieb und die Ausbildung müssen organisiert, geschaffen und gefördert werden;
  • Finanzierungsförderung der Systeme muss organisiert werden.“
Quelle: https://www.dke.de/de/arbeitsfelder/home-building/normung-roadmap-smart-home-living/gesundheit